Literalität in Alltag und Beruf

Das Projekt «Literalität in Alltag und Beruf (LAB)» richtet sich an Erwachsene, deren Fähigkeiten in Lesen, Schreiben und Alltagsmathematik nicht ausreichen, um den Anforderungen von Alltag und Beruf gerecht zu werden. Das Hauptziel des Projekts ist daher, diese Erwachsenen so zu fördern, dass sie an regulären Weiterbildungen teilnehmen können, die z.B. auch von ihrem jeweiligen Arbeitgeber angeboten werden.

Das Projekt «Literalität in Alltag und Beruf (LAB)» wird von der Pädagogischen Hochschule FHNW und der Universität Bern geleitet. Das Projekt wird massgeblich unterstützt durch das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI und die Kantone Bern und  Aargau.

Einen Überblick finden Sie in dieser Broschüre.

Zusammenarbeit mit Praxispartnern

Im Projekt werden für Weiterbildungen mit Erwachsenen Lernmaterialien, eine Online-Plattform sowie Kompetenzraster und Diagnoseinstrumente zur Lernstandserhebung entwickelt und in verschiedenen Weiterbildungsangeboten und Kursen für Firmen umgesetzt. Dabei arbeiten in verschiedenen Regionen des Landes die folgenden Praxispartner zusammen: Volkshochschule Bern, Verein Lesen und Schreiben Bern, Weiterbildungsverbund aprentas Muttenz, Volkshochschule beider Basel, EB Zürich und die Association Lire et Ecrire Suisse romande.

6. November 2012
Öffentlicher Workshop Alltagsmathematik

Mathematische Grundbegriffe und Lernstandserhebung

Lerninhalte zu Alltagsmathematik für Erwachsene werden in verschiedene Lernkontexte eingebunden. Zusätzlich ist ein Bedarf an alltagsmathematischen Lernstands-Diagnosen und Lernmaterialien zu verzeichnen.

Im Rahmen des Projekts LAB (Literalität in Alltag und Beruf) werden entsprechende Diagnose-Instrumente entwickelt, die zu individuellen Lerneinheiten führen können.

Die Arbeiten aus dem Projekt werden am Workshop vorgestellt und  - auch kontrovers - diskutiert.

Weitere Informationen
7. Juni 2013
Abschlusskolloquium, Universität Bern

Öffentliches Abschlusskolloquium im Projekt Literalität in Alltag und Beruf LAB. Die ganztägige Veranstaltung – mit Vorträgen und Podium am Vormittag und Workshops am Nachmittag – präsentierte Arbeiten und Ergebnisse aus dem Projekt und sollte Gelegenheit bieten, diese in grösserem Kreis zu diskutieren.

Freitag, 7. Juni 2013
09.00 – 16.30 Uhr
Universität Bern, Unitobler

Zur Seite mit den Präsentationen
Zum Programm als PDF
 

19. November 2012
Bericht in der Berner Zeitung

«Mit Deutschkursen gegen Pannen auf Tramschienen» so der Titel eines Berichts in der Berner Zeitung zu den betriebsspezifischen Kursen, die die Volkshochschule Bern durchführt. Die aus dem Projekt Literalität in Alltag und Beruf LAB hervorgegangenen Kurse werden für unterschiedliche Zeilgruppen jeweils neu konzipiert.

Mehr im Artikel der BZ (PDF)

2. November 2012, Bern
Illettrismus-Tagung

Am 2. November findet in Bern die 8. Illettrismus-Tagung statt. Die diesjährige Tagung steht unter dem Titel «Schriftlernen und anschlussfähige Bildung: Lernumgebungen und Praktiken». Die Konferenz bietet Einblick in das Lernen von Erwachsenen, richtet den Blick auf unterschiedliche Weiterbildungskonzepte, das Lernen mit ICT und die Entwicklung von Lernzentren in Bibliotheken und anderen öffentlichen Einrichtungen. Im Zentrum steht die Frage, wie ein souveräner Umgang mit Schrift und damit der Anschluss an weitergehende Bildung gefördert werden können.

An der Tagung werden u.a. auch Ergebnisse aus dem Projekt «Literalität in Alltag und Beruf LAB» präsentiert.

Weitere Informationen und Dokumentation
Mai 2012: Artikel in der Schweizerischen Zeitschrift für Heilpädagogik

In der Nummer 5/2012 der Zeitschrift für Heilpädagogik unter dem Themenschwerpunkt «Illettrismus» sind Beiträge von Afra Sturm und Maik Philipp in Bezug zum Projekt LAB erschienen. Im Übersichtsartikel «Wenn Lesen und Schreiben alles andere als selbstverständlich sind» umreisst Afra Sturm das Thema. Ihr zweiter Artikel zur Schreibförderung wird mit einem Fallbeispiel illustriert. Maik Philipp weist in seinem Artikel auf die Bedeutung von Lesestrategien für das Textverstehen hin.

Übersichtsartikel von Afra Sturm
Artikel zur Schreibförderung von Afra Sturm
Artikel zu Lesestrategien von Maik Philipp

Website der Schweizerischen Zeitschrift für Heilpädagogik

August 2011: Computer Literacy – Erwerb einer Basiskompetenz

In der Nummer 3/2011 der Zeitschrift Weiterbildung geben Yvonne Seiler und Armin Hollenstein einen Einblick in die Arbeit mit der Lernplattform, wie sie in unseren Projektteilen eingesetzt wird. Unter dem Titel «Computer Literacy – Erwerb einer Basiskompetenz: Einstieg für Bildungsbenachteiligte» skizzieren sie die unterschiedlichen Möglichkeiten des Arbeitens mit einer Online-Plattform und illustrieren das mit aktuellen Beispielen aus einem der Teilprojekte.

Der gesamte Artikel als PDF
21. Oktober 2011
2. Kolloquium, Universität Bern

Öffentliches Kolloquium
Unter dem Titel «Lernen sichtbar machen» werfen wir – bezogen auf die Nachholbildung – einen Blick auf Lernumgebungen, Kompetenzraster und Beobachtungen von Lernprozessen. Wir stellen Ihnen Beispiele aus unserer Entwicklungsarbeit vor und gewähren Einblicke in vorläufige Ergebnisse aus unserer Projektarbeit.

Präsentation als PDF
29. März 2011
Bericht in der Berner Zeitung

Ein Beitrag in der Bildungsbeilage der Berner Zeitung zu den Kursen im Bernapark Deisswil. Der Bericht gibt einen Einblick in das Projekt und die Arbeitsweise in den Kursen.

Bericht als PDF
April 2011: Leseflüssigkeit als Bedingung für das Textverstehen

Afra Sturm gibt in einem aktuellen Beitrag im Alfa-Forum Einblicke zur Rolle der Leseflüssigkeit beim Textverstehen von schriftschwachen Erwachsenen.

Der gesamte Artikel
2. September 2010
Neuerscheinung «Literales Lernen von Erwachsenen im Kontext neuer Technologien»

Der Ergebnisband aus dem Vorgängerprojekt «Illettrismus und neue Technologien» ist im September 2010 erschienen. Das von Afra Sturm herausgegebene Buch «Literales Lernen von Erwachsenen im Kontext neuer Technologien» umfasst ein Dutzend Beiträge. Einen Überblick über den Band finden Sie unter dem unten stehenden Link.

Inhaltsverzeichnis des Bandes