Literalität in Alltag und Beruf

Das Projekt «Literalität in Alltag und Beruf (LAB)» richtet sich an Erwachsene, deren Fähigkeiten in Lesen, Schreiben und Alltagsmathematik nicht ausreichen, um den Anforderungen von Alltag und Beruf gerecht zu werden. Damit sind sie nicht in der Lage, an gängigen Weiterbildungskursen teilzunehmen. Das Hauptziel des Projekts ist daher, diese Erwachsenen so zu fördern, dass sie an regulären Weiterbildungen teilnehmen können, die z.B. auch von ihrem jeweiligen Arbeitgeber angeboten werden.

Das Projekt «Literalität in Alltag und Beruf (LAB)» wird von der Pädagogischen Hochschule FHNW und der Universität Bern geleitet. Das Projekt wird massgeblich unterstützt durch das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT und die Kantone Bern, Aargau, Zürich, Basel-Landschaft und Basel-Stadt.

Zusammenarbeit mit Praxispartnern

Im Projekt werden für Weiterbildungen mit Erwachsenen Lernmaterialien, eine Online-Plattform sowie Kompetenzraster und Diagnoseinstrumente zur Lernstandserhebung entwickelt und in verschiedenen Weiterbildungsangeboten und Kursen für Firmen umgesetzt. Dabei arbeiten in verschiedenen Regionen des Landes die folgenden Praxispartner zusammen: Volkshochschule Bern, Verein Lesen und Schreiben Bern, Weiterbildungsverbund aprentas Muttenz, Volkshochschule beider Basel, EB Zürich und die Association Lire et Ecrire Suisse romande.

18. Juni 2010, Bern
Kolloquium «Kompetenzbeschreibungen in der Entwicklung»

In dem Kolloquium haben eingeladene Vertreter aus Bildungspolitik, Verbänden, Wissenschaft und der Praxis über die Anforderungen diskutiert, welche Kompetenzraster in der Grundbildung von Erwachsenen erfüllen sollen und können. Die Folien des Kolloquiums als Handzettel finden Sie hier:

Tagungspräsentationen
5.–9. September 2010, Bremen
Symposion Deutschdidaktik – Fachliches Lernen: Gegenstände klären – Kompetenzen entwickeln

Afra Sturm und Robert Hilbe werden in der Sektion «Literalisierung (Alphabetisierung) in Adoleszenz und Erwachsenenalter» einen Vortrag mit Ergebnissen aus dem Vorgängerprojekt INT halten. Der Titel ihres Referats: –Also ich mach ja auch Einkaufslisten? - Schreiben als verborgene Praxis.

5. November 2010, Bern
Illettrismus-Tagung: Dialog der Lernkulturen

Die 6. Illettrismus-Tagung steht ganz unter dem Zeichen des Dialogs: Vertreter aus Psychologie, Sprachdidaktik, Politik und Kursen der Erwachsenenbildung treten ins Gespräch. Sobald das endgültige Programm feststeht, können Sie es hier einsehen.